Es gibt so viele gute Bücher. Man muss sie nur finden. Vielleicht hilft meine Literaturampel anderen Leser*innen dabei. In diesem Blog ordne ich von mir gelesene Bücher in die Kategorien Grün (Unbedingt lesen), Gelb (Kann man lesen) und Rot (Hat sich für mich nicht gelohnt). Diese Einordnung inklusive kurzer Begründung erhebt keinen Anspruch auf Objektivität, versteht sich nicht als klassische Rezension oder als literaturwissenschaftlich fundierte Kritik. Sie beruht allein auf meinem persönlichen Leseerlebnis.
Gleich vorweg, ich lese querbeet und lege je nach Leselaune unterschiedlichste Maßstäbe an. Ich mag Bücher, die spannend sind, mich überraschen oder mich einfach unterhalten, ebenso wie Bücher, die Ansprüche an mich stellen. Sei es, weil sie Konzentration, Zeit und manchmal auch Geduld erfordern. Sei es, weil sie mich aus meiner Komfortzone treiben, mich zwingen, hinzuschauen, mir fremde Perspektiven oder Welten öffnen. Was für alle gemeinsam gilt, ich liebe Bücher, in denen Sprache mehr als Mittel zum Zweck ist.
Gelesene Ausgabe: Süddeutsche Zeitung I Bibliothek, Süddeutsche Zeitung GmbH, München 2004
Dieser Malte Laurids Brigge ist ein durchlässiger Mensch: Die Welt dringt ungehindert in ihn ein. Er versucht das innerlich Erlebte aus sich herauszuschreiben.
Weiterlesen ...
Gelesene Ausgabe: Fischer Verlag, Frankfurt 2025
Was für ein selten schönes Buch – voller Bilder, Lücken und Ungewissheiten.
Weiterlesen ...
Gelesene Ausgabe: Claassen bei Ullstein Buchverlage, Berlin 2025
Dinge geschehen. Dem Protagonisten in David Szalays Roman Was nicht gesagt werden kann stößt das Leben mehr oder weniger zu.
Weiterlesen ...
Gelesene Ausgabe: Hanser Verlag, München 2000
Ein Buch aus dem literarischen Schatzkästchen.
Weiterlesen ...
Gelesene Ausgabe: Rowohlt Berlin Verlag, Berlin 2025
Wie mutig ist das denn?
Weiterlesen ...
Gelesene Ausgabe: Rowohlt Verlag, Hamburg 2025
An Davide Longos Romanen gefällt mir die Menschlichkeit fern aller heilen Welt.
Weiterlesen ...
Gelesene Ausgabe: Gehört einer Nachbarin
Jacqueline O‘ Mahony erzählt in Sing, wilder Vogel, sing von einer hungernden jungen Irin, die Mitte des 19. Jahrhunderts aus Irland nach Amerika flieht, dort statt Freiheit Unterdrückung und schließlich den richtigen Mann findet?!
Weiterlesen ...
Gelesene Ausgabe: Karl Rauch Verlag, Düsseldorf 2017 Eindringlich. Der schmale Roman Liebe der norwegischen Autorin Hanne Ørstavik hat mich trotz der lakonisch nüchternen Sprache mitgenommen. Erzählt wird der Abend einer alleinerziehenden Mutter und ihres achtjährigen Sohnes. Beide verbringen den Abend getrennt, leben und fahren aneinander vorbei. Selten habe ich so etwas Trauriges gelesen. Die Geschichte hat mich …
„Liebe“ von Hanne Ørstavik weiterlesen
Gelesene Ausgabe: Rowohlt-Verlag, Hamburg 2025
Kein Roman. Der Name an der Wand zeichnet die Suche des Autors Hervé le Tellier nach den Spuren eines jungen französischen Widerstandkämpfers im Zweiten Weltkrieg nach, dessen Namen er auf seiner Hauswand entdeckt.
Weiterlesen ...
Gelesene Ausgabe: Aufbau Verlage, Berlin 2022
Ein Zukunftsroman, der in der Vergangenheit oder, genauer, in verschiedenen Vergangenheiten spielt.
Weiterlesen ...
Gelesene Ausgabe: Bastei Lübbe, Köln 2025
Ein Vater begeht Selbstmord. Eine Mutter will töten und wird getötet. Eine Tochter zeichnet. Eine Frau stirbt. Ein Sohn begeht Selbstmord, vorher wird ein Vater ermordet, dazwischen ein Mann getötet und ein anderer begeht vermeintlich Selbstmord. Was bleibt ist ein Sohn, der zeichnet.
Weiterlesen ...