Gelesene Ausgabe: Luchterhand Literaturverlag, München 2025
Ein Trauerbuch, das für den Internationalen Booker-Preis 2024 nominiert war und bei aller Melancholie stellenweise überraschend untraurig ist.
In kurzen, schnörkellosen Kapiteln lässt die niederländische Autorin Jente Posthuma eine Zwillingsschwester vom Selbstmord ihres Zwillingsbruders erzählen. Es geht ums miteinander, auseinander und nebeneneinanderher leben sowie letztendlich ums allein zurückbleiben.
Der Roman Woran ich lieber nicht denke ist lesenswert – auch wenn ich mich manchmal wie in einer 252 Seiten langen Therapiesitzung gefühlt habe. Gelb.
Juni 2026
