„Ghost Stories“ von Siri Hustvedt 

Gelesene Ausgabe: Rowohlt Verlag, Hamburg 2026

Auf Siri Hustvedt bin ich schon in den 1990er-Jahren über ihren ersten Roman Die unsichtbare Frau gestoßen. Nun habe ich länger gezögert, auch ihr aktuelles Buch Ghost Stories zu lesen, das „Erinnerungsbuch“ an ihren verstorbenen Mann Paul Auster. Hätte es nicht etwas Voyeuristisches, jemanden beim Trauern nachzulesen? Hat es in diesem Fall nicht!

Hustvedt schafft es, das Individuelle ins Allgemeine zu übersetzen und dennoch persönlich zu bleiben. Das Buch ist sehr menschlich und irgendwie wahrhaftig. Grün.

April 2026